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„Das Glück kam immer zu mir“

Rudolf Brazda – das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich

Seit 11. April 2011 ist die Biographie des letzten bekannten Zeitzeugen, der wegen Homosexualität in einem Konzentrationslager inhaftiert war, im Buchhandel erhältlich. Sie ist unter dem Titel „Das Glück kam immer zu mir. Rudolf Brazda – das Überleben eines Homosexuellen im Dritten Reich“ im Campus-Verlag erschienen.
  Rudolf Brazdas Lebensgeschichte ist ebenso erschütternd wie erstaunlich. Kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung lernt er seine erste große Liebe kennen und lebt mit seinem Freund offen zusammen – sogar eine Hochzeit feiern sie. Bald jedoch werden sie verhaftet, Brazda wird schließlich nach Buchenwald verschleppt.


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Neue Debatte über die Gestaltung des Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Leiter der KZ-Gedenkstätten warnen vor „Verfälschung der Geschichte“

Die Debatte über die künftige Gestaltung des Berliner Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ist neu entflammt. Mitte März wandten sich die Leiter der deutschen KZ-Gedenkstätten und verschiedene andere Persönlichkeiten mit einem Offenen Brief an den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Regierenden Bürgermeister von Berlin. Darin brachten sie ihre „große Sorge“ über die geplante Umgestaltung des Berliner Denkmals für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen zum Ausdruck. Die Unterzeichner des Briefes befürchten eine „Verzerrung und Verfälschung der Geschichte wie des Andenkens an die Verfolgten“. Weitere Informationen


Führungen am Homosexuellen-Denkmal

Führungen für Jugendgruppen, Schulklassen und andere Interessierte am Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen.

Alexander Zinn, Mitglied im Beirat der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, bietet für Jugendgruppen, Schulklassen und andere Interessierte eine etwa einstündige Einführung zur Geschichte des Denkmals und der nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung an. Die Veranstaltungen finden direkt am Denkmal oder im nahegelegenen Ort der Information statt.

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Klaus Wowereit fordert Aufhebung aller Urteile nach § 175 und Entschädigung der Opfer

Bei der Gedenkfeier für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen am Christopher Street Day (27. Juni 2009) hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eine Aufhebung "aller Urteile nach § 175" gefordert. Wörtlich erklärte Wowereit: "Aber auch nach dem Ende des NS-Terrors hat es viel zu lange gedauert, bis alle Formen der strafrechtlichen Verfolgung beseitigt wurden. Und: Obwohl die Strafverfolgung längst abgeschafft ist, wirkt das Unrecht von damals nach und viele Menschen leiden noch heute darunter. Ich fordere daher eine Aufhebung aller Urteile nach § 175. Und ich fordere eine Rehabilitierung und Entschädigung für all jene, die auf der Grundlage eines von vornherein inhumanen Gesetzes verfolgt wurden – und zwar in beiden deutschen Staaten."

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Weiterer Anschlag auf Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen

Auf das Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin sind seit seiner Einweihung Ende Mai 2008 bereits drei Anschläge verübt worden. Der jüngste Anschlag geschah in der Nacht auf den 5. April 2009. Unbekannte versuchten, das Sichtfenster, durch das man den Film zwei sich küssender Männer sehen kann, einzuschlagen. Der Wachschutz überraschte die Randalierer, diese konnten jedoch fliehen.

Auch in der Nacht zum 16. Dezember 2008 und am 16. August 2008 war das Denkmal demoliert worden. In beiden Fällen wurde das Sichtfenster eingeschlagen. Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) verurteilte die Anschläge aufs Schärfste. Sie seien ein "Schlag ins Gesicht aller Opfer des NS-Terrors!" 


Denkmal nach dem erstem Anschlag    

Der KZ-Überlebende Rudolf Brazda äußerte sich gegenüber Berlins LSVD-Pressesprecher Alexander Zinn entsetzt zum Anschlag vom 16. Dezember: „„Das ist traurig, schrecklich traurig. Einige sind wohl unbelehrbar. Sie werden es offenbar nie akzeptieren, dass es Menschen gibt, die von Natur aus anders sind als sie." Bundespräsident Horst Köhler verurteilte den Anschlag aufs schärfste.

  Beschluss des LSVD-Verbandstages vom 5. April 2009
 
Weitere Informationen zum zweiten Anschlag vom 16. Dezember 2008

Informationen zum ersten Anschlag vom 16. August 2008



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